Vom Studienauftrag zum Baueingabeprojekt
Die Entwicklung des Lindenhofareals ist das Ergebnis eines mehrstufigen Planungsprozesses. Eine Testplanung klärte die städtebauliche Setzung und das Freiraumkonzept. Der rechtskräftige Bebauungsplan legte anschliessend die verbindlichen Rahmenbedingungen fest. 2024 wurde die Projektstudie «Lindenhof» von Miller & Maranta mit August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten zur Weiterbearbeitung empfohlen. Seit Anfang 2025 wurde diese zum Baueingabeprojekt vertieft und mit der Sanierung des Lonza-Hochhauses zusammengeführt.
Dialog und Mitwirkung
Die Öffentlichkeit konnte sich im Bebauungsplanverfahren sowie in zwei von der Projektträgerschaft organisierten Veranstaltungen einbringen. Beim Planungsworkshop 2023 diskutierten Teilnehmende aus Quartier und Interessenvertretungen die Themen Freiraum, Erdgeschossnutzungen und Mobilität. Die Projektträgerschaft prüfte die Rückmeldungen und berücksichtigte sie dort, wo sie mit Bebauungsplan, Schutzvertrag sowie betrieblichen und technischen Anforderungen vereinbar waren. Dazu gehören unter anderem öffentlich zugängliche Aufenthaltsbereiche, eine vielfältige und biodiverse Begrünung, publikumsorientierte Erdgeschossnutzungen, eine gute Durchwegung, nutzungsnahe Veloabstellplätze und eine verkehrsfreie Arealmitte. Parallel dazu wurde das Projekt mit Behörden, Fachstellen sowie Interessenvertretungen aus den Bereichen Baukultur, Natur und Mobilität gespiegelt.
Fragen und Anliegen können weiterhin über info@lindenhofareal.ch eingereicht werden.
Projektoptimierungen
Die wichtigsten Anpassungen vom Studienauftrag bis zum Baueingabeprojekt betreffen die Erschliessung für den motorisierten Verkehr, die Einstellhalle und die Fassade:
- Die Arealmitte wird verkehrsfrei gestaltet.
- Die Einstellhalle wird um ein Stockwerk verkleinert und die Anzahl Autoparkplätze verringert. Das optimiert graue Energie und generiert weniger Autofahrten.
- Die Fassadenelemente liefern Solarstrom.
Projektträgerschaft und Planende
| Projektträgerschaft | Lonza AG und Swiss Life Asset Management AG |
| Gesamtleister | HRS Real Estate AG, Basel |
| Architektur Neubauten | Miller & Maranta AG, Basel |
| Architektur Lonza-Hochhaus | Burckhardt Architektur AG, Basel |
| Landschaftsarchitektur | August + Margrith Künzel Landschaftsarchitekten AG, Binningen |
Weiterer Zeitplan
| August 2026 | Einreichung der Baugesuche |
| bis 2027 | Baubewilligungsverfahren |
| 2027 | Umzug von Lonza in eine Zwischenlösung Voraussichtlicher Sanierungs- und Baustart |
| Ende 2028 | Geplanter Abschluss der Sanierung des Lonza-Hochhauses |
Sommer 2030 | Geplante Fertigstellung der beiden Neubauten |
Baueingabe
Die Projektträgerschaft reicht die Baugesuche für die Sanierung des Lonza-Hochhauses sowie für die beiden Neubauten ein.
Optimierung
Seit Abschluss des Studienauftrags wurde das Projekt architektonisch, technisch, ökologisch und betrieblich vertieft.