Baueingabe
Die Projektträgerschaft reicht die Baugesuche für die Sanierung des Lonza-Hochhauses sowie für die beiden Neubauten ein.
Optimierung
Seit Abschluss des Studienauftrags wurde das Projekt architektonisch, technisch, ökologisch und betrieblich vertieft.
Mehr Grün. Mehr Leben. Mehr Lindenhof.
Zwischen Bäumen und drei Hochhäusern entsteht in Basel ein neuer Begegnungsort. Menschen wohnen und arbeiten hier, treffen sich, trinken einen Kaffee oder finden Ruhe im Grünen. Das denkmalgeschützte Lonza-Hochhaus bleibt das Herzstück des Areals. Zwei Neubauten und ein öffentlich zugänglicher Freiraum bringen frisches Leben rundherum.
Spielerische Verbindung von Innen und Aussen
Das denkmalgeschützte Lonza-Hochhaus und erhaltenswerte Teile seines Aussenbereichs dienen immer wieder als Inspiration. In Anlehnung an die Transparenz des Foyers schlägt die Projektstudie auch beim neuen Hochhaus an der Ecke Nauen-/Lindenhofstrasse eine gekonnte Verschränkung von Innen- und Aussenraum vor: Stege, Treppen und eine offene Gestaltung eines neuen, über zwei Stockwerke geplanten Forums bieten auch vom Bahnhof SBB her einen attraktiven Zugang zum Gelände, der zudem spielerisch mit dem Höhenunterschied umgeht.
Sorgfältiger Dialog mit Baudenkmal
Laut Beurteilungsgremium gelingt es mit dem Vorschlag von Miller & Maranta, das ikonografische Lonza-Hochhaus durch die beiden zusätzlichen Hochhäuser zeitgemäss und respektvoll zu erweitern. Die beiden Neubauten von gleicher Höhe, mit fünfeckigem Grundriss, nehmen die Farbtöne und architektonischen Grundmotive des Baudenkmals auf. Miller & Maranta ordnen sie aber nicht flächig an, sondern falten und staffeln sie zu einer Fassade mit Tiefe. Insbesondere über die Ecken wirken die neuen Bauvolumen im Gegensatz zum Lonza-Hochhaus aufgelockert. Im Zusammenspiel entsteht ein fein austariertes Verhältnis von Nähe und Distanz, wobei sowohl die neuen Türme als auch das Lonza-Hochhaus ihre visuelle Eigenständigkeit behalten.
In den kommenden Monaten wird das Siegerprojekt gestalterisch und planerisch verfeinert. Die Baueingabe ist frühestens für Anfang 2026 vorgesehen und ein möglicher Baustart für Frühling 2027.